Brustkrebs Ursachen


Es werden viele Vermutungen darüber angestellt, woher Brustkrebs kommt. In jüngster Zeit ist es beispielsweise die Hormonersatztherapie, die unter dem Verdacht steht, Brustkrebs zu begünstigen. Doch die Liste ist lang: fetthaltige Nahrung und Alkoholkonsum sind nur einige Beispiele dafür.

Die Hamburger Krebsgesellschaft e.V. beispielsweise schreibt in einem Faltblättchen, dass folgende Frauen ein erhöhtes Risiko haben:

  • Frauen, deren Schwester oder Mutter an Brustkrebs erkrankt sind.
  • Kinderlose Frauen und Frauen, die ihr erstes Kind nach dem 35. Lebensjahr bekommen haben.
  • Frauen, die nicht gestillt haben.
  • Frauen, die vor dem 12. Lebensjahr ihre Periode bekommen haben oder erst nach dem 50. Lebensjahr in die Wechseljahre gekommen sind.

Die wichtigsten Brustkrebs Symptome sind Veränderung der Form oder Größe der Brust, Verhärtungen oder Knoten, Änderung der Farbe oder Empfindlichkeit der Brustwarze, eitrige, wasserklare bzw. blutige Absonderungen aus einer Brustwarze.

Es gibt noch immer zu wenig handfeste wissenschaftlich fundierte Erkenntnisse über die Entstehung von Brustkrebs. Viel wird behauptet - wenig ist bewiesen. Das beängstigende Fazit lautet also: Vorsorge ist unmöglich - lediglich die Früherkennung kann Frauenleben retten, mit der Betonung auf "früh". Alle Initiativen für Brustkrebs sind sich also darin einig, dass viel mehr Gelder in die Forschung fließen sollten.

Wie entsteht Brustkrebs?

Die Ursache für die Entstehung von Brustkrebs liegt in der Veränderung im Erbgut von Körperzellen. Dadurch entsteht eine falsche Wachstumssteuerung. Die Zellen wachsen unkontrolliert und ungebremst, eine bösartige Geschwulst entsteht.

Wird der Krebs zu spät erkannt, wächst er in die Umgebung und kann auch in Blutbahnen und Lymphgefäße eindringen. Von dort gelangt er in weiter entfernte Organe wie zum Beispiel die Lunge, die Leber, die Knochen oder das Gehirn. Es bilden sich Tochtergeschwülste, so genannte Metastasen.

Bei etwa einem Drittel der Betroffenen konnte in den vergangenen Jahren ein spezielles Merkmal an ihrem Tumor entdeckt werden, auf das sich nun neue Therapiehoffnungen gründen: Auf jeder gesunden Brustzelle sind spezielle Bindungsstellen, so genannte HER1-Rezeptoren. Daran docken Wachstumsfaktoren an, die die Rezeptoren aktivieren, was zur ganz normalen und gesunden Zellteilung führt. Das heißt: Je mehr Rezeptoren, desto schneller die Zellteilung.

Auf den gesunden Zellen gibt es aber noch einen zweiten Rezeptor, den HER2-Rezeptor, der ebenfalls für die Zellteilung mitverantwortlich ist. Allerdings ist dieser Rezeptor nur in geringer Anzahl vorhanden. Bei 25 bis 30 % aller Brustkrebspatientinnen konnte festgestellt werden, dass dieser HER2-Rezeptor in auffallend großer Anzahl vorhanden ist. Vermutlich sind diese Rezeptoren bei den Frauen für die unkontrollierte Zellteilung und das Wachstum des Tumors verantwortlich. In beinahe jedem Fall wird der Tumor operativ entfernt. Heute ist man bemüht, die Brust zu erhalten, was aber je nach Lage und Größe des Krebses nicht immer möglich ist. Gleichzeitig werden Lymphknoten aus der Achselhöhle der gleichen Seite entnommen, um festzustellen, ob die Krebszellen bereits gewandert sind. Diese Lymphknoten sind die erste Stelle, an der die Zellen hängen bleiben und geben damit einen guten Hinweis für eine mögliche Ausbreitung des Krebses. Nach dem Entfernen des Tumors wird häufig noch eine Bestrahlung des ursprünglich betroffenen Gebietes durchgeführt, um sicher zu gehen, dass alle Krebszellen abgetötet werden.

Brustkrebs Symptome

Brustkrebstumor ist im Frühstadium in den meisten Fällen schmerzlos. Eine große Bedeutung hat deswegen eine Selbstbeobachtung. Um Brustkrebs zu erkennen, muss man auf folgende Anzeichen achten:

  • Änderung der Brustgröße oder Brustform;
  • vergrößerte Lymphknoten oder Knoten in der Achselhöhle;
  • Veränderung der Empfindlichkeit oder Farbe der Brustwarze, des Warzenvorhofes oder der Brusthaut;
  • Verhärtungen beziehungsweise Knoten in der Brust;
  • Einziehungen einer Brustwarze oder der Haut;
  • Eitrige, blutige oder wasserklare Absonderungen aus einer Brustwarze;
  • eine verschiedene Bewegung der Brüste wenn Sie Ihre Arme anheben.

Diese Symptome sollten sehr ernst genommen werden und bei Entdecken auch nur einer Veränderung ist eine unverzügliche Frauenarztkonsultation ein absolutes Muss. Wichtig zu wissen ist, dass eine komplette Heilung nur bei einer frühzeitigen Brustkrebs Therapie möglich ist.


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